Allianz setzt sich für Sicherheit im Straßenverkehr ein
Als einer der größten Kraftfahrzeugversicherer der Welt setzt sich die Allianz schon seit vielen Jahrzehnten für die Sicherheit im Straßenverkehr ein. Die globalen Statistiken über Autounfälle sowie über die Verletzten und Toten im Straßenverkehr haben die Allianz dazu motiviert, eine Führungsposition im Bereich der Straßenverkehrssicherheit einzunehmen. Durch den Aufbau des Allianz Zentrum für Technik (AZT) sowie zahlreiche Programme und Dienstleistungen der Allianz-Tochtergesellschaften in aller Welt, will das Unternehmen eine Reduzierung der Unfälle bewirken.
Rund um den Globus sterben täglich mehr als 3000 Menschen bei Straßenverkehrsunfällen. Auf jeden Todesfall kommt eine Vielzahl von Schwerverletzten, und es wird erwartet, dass diese Zahlen mit der wachsenden Dichte des Straßenverkehrs noch zunehmen werden. Als Teil der Schadenfallforschung führt die in Ismaning angesiedelte AZT Automotive GmbH wöchentlich einen Crashtest durch, um die Verkehrssicherheit für rund 50 Millionen Kraftfahrzeugversicherungskunden der Allianz und alle anderen Verkehrsteilnehmer zu erhöhen.
"Die Allianz engagiert sich seit Jahrzehnten für eine Verringerung der Unfälle im Straßenverkehr, und das AZT betreibt eine aktive Unfallforschung, um die Verkehrssicherheitsstandards zu verbessern", erläutert Christoph Lauterwasser, Leiter des vor 35 Jahren gegründeten AZT. "Ob es sich nun um die Gurtpflicht, den richtigen Einsatz von Airbags, die sicherere Beförderung von Kindern oder um Stoßdämpfer handelt, die einen ernsthaften Zusammenstoß wirklich abfangen können - seit Jahrzehnten haben die Experten des AZT wichtige Impulse für Veränderungen in der Automobilindustrie, der gesetzlichen Vorschriften sowie für alle anderen Aspekte der Sicherheit im Straßenverkehr gegeben."
Durch lokalen Ansatz Unfälle weltweit verringern
Zahlreiche Niederlassungen der Allianz haben ihre eigenen Sicherheitsinitiativen aufgebaut, um gezielt zur Lösung der wichtigsten Sicherheitsprobleme im Straßenverkehr ihres jeweiligen Landes beizutragen.
"Das Eintreten für die Sicherheit im Straßenverkehr ist für die Allianz sowohl aus geschäftlicher als auch aus humanitärer Sicht eine naheliegende Initiative", sagt Christoph Lauterwasser. "Wenn die Sicherheit im Straßenverkehr erhöht wird, bewirkt dies sowohl, dass weniger Menschen getötet oder verletzt werden, als auch, dass die Zahl der Versicherungsfälle sinkt. Dadurch gewinnen alle."
Einige Beispiele für lokale Initiativen der Allianz zur Verbesserung der Straßenverkehrssicherheit:
* Allianz Irland hat das "Risk & Safety Services"-Programm eingeführt, das den Fahrern von Nutzfahrzeugen ein Fahrertraining für Fortgeschrittene anbietet.
* Allianz Indonesien lädt zusammen mit Ikatan Motor Indonesia Fahranfänger zu einem speziellen Fahrtraining ein.
* Allianz Kolumbien stellt seinen Kunden im Bedarfsfall einen kostenlosen Fahrservice zur Verfügung, weil Trunkenheit am Steuer eine der Hauptursachen für Unfälle und Tote in Kolumbien ist.
* In Großbritannien liefert Mondial Assistance wertvolle Ratschläge für die Zeit nach den Schulferien, wenn sowohl Kinder als auch Kraftfahrzeugfahrer mit einem erhöhten Fußgänger- und Straßenverkehrsaufkommen konfrontiert sind.
* Allianz Österreich hat ein Flottenmanagementsystem für kleine und mittlere Unternehmen geschaffen, das eine bessere Überwachung des Fahrzeugbestands ermöglicht, was wiederum zu einer geringeren Anzahl an Unfällen führt.
* Die Allianz Versicherungs-AG vergibt als einziger deutscher Versicherer einen Sicherheitspreis. Mit dem "Genius"-Preis wird eine technische Entwicklung ausgezeichnet, die bereits umgesetzt ist und dazu beiträgt, den Straßenverkehr sicherer zu gestalten und die Schadenhäufigkeit und Unfallschwere nachweisbar und nachhaltig zu reduzieren.
Künftig werden aktive Sicherheitssysteme zur Reduzierung von Unfällen beitragen
Im Frühjahr 2009 wurde Volvo für sein System "City Safety" mit dem "Genius" Sicherheitspreis ausgezeichnet. "City Safety" ist ein optisches Radarsystem, das zur Verringerung von Auffahrunfällen bei niedriger Geschwindigkeit im dichten Stadtverkehr beiträgt.
"Aktive Sicherheitssysteme helfen bereits, Unfälle zu reduzieren, und werden dies in Zukunft in noch größerem Umfang tun", erklärt Christoph Lauterwasser. "Beispielweise haben einige Studien bereits gezeigt, dass die Fahrdynamikregelung schlimme oder gar tödliche Verkehrsunfälle verhindern kann. AZT überprüft den Effekt der unterschiedlichen Fahrassistenzsysteme und tauscht sich kontinuierlich mit den Fahrzeugherstellern aus, um das Design und die Effizienz der Systeme zu verbessern."
Zu den neuesten Studien und Tests des AZT zur Sicherheit im Straßenverkehr gehören:
* Sicherheit und Mobilität älter Verkehrsteilnehmer
* Wirksamkeit des ABS bei Motorrädern
* Potenzielle Vorteile der Fahrassistenzsysteme bei Nutzfahrzeugen
* Crashsicherheit von leichtgewichtigen Autos
Weltgedenktag für die Opfer im Straßenverkehr
Der von der UN unterstützte Weltgedenktag für die Opfer des Straßenverkehrs soll jener gedenken, die ihr Leben auf der Straße verloren haben, und zugleich das Bewusstsein für dieses globale Problem mit oftmals tödlichem Ausgang erhöhen.
Der Gedenktag, der alljährlich am dritten Sonntag im November abgehalten wird, wurde 1993 von RoadPeace begründet, einer britischen Wohltätigkeitsorganisation für Straßenverkehrsopfer. Seither wurde dieser Tag weltweit anerkannt und beworben, vor allem nach der Verabschiedung der Resolution 60/5 durch die Vereinten Nationen, die eine Verbesserung der Sicherheit im Straßenverkehr zum Ziel hat.
Diese Aussagen stehen, wie immer, unter unserem Vorbehalt bei Zukunftsaussagen, der Ihnen oben rechts zur Verfügung gestellt wird.
Quelle: Pressemeldung Allianz Deutschland AG
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